hivchronik

 

 

Chronik der AIDS Pandemie von (1920) 1981 bis 2006
1920   Moderne, nachträgliche Analysen legen inzwischen den Schluss nahe, dass das Aidsvirus bereits zu dieser Zeit in Afrika auf den Menschen überging. Weil wenige Menschen reisten, verbreitete sich das Virus zunächst nicht.
1959 Aus diesem Jahr stammt die älteste sicher dokumentierte HIV-Infektion. Sie wurde später in der Blutprobe eines Afrikaners nachgewiesen.
1978 Erster deutscher Aidsfall (wird erst rückblickend erkannt).
1981 In den USA vor allem in Kalifornien und New York sterben immer mehr junge Männer an einer mysteriösen Krankheit, die das Immunsystem der Kranken ausschaltet. Am 5. Juni äußerst sich erstmals die US-Gesundheitsbehörde CDC über die auffällige Zunahme einer seltenen Krebsform und einer ungewöhnlichen Form von Lungenentzündungen bei jungen Homosexuellen.
1982 Die erworbene Immunschwächekrankheit wird AIDS - Aquired Immuno Deficiency Syndrome genannt. Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern werden die ersten Fälle diagnostiziert.
1983 Der Amerikaner Robert Gallo und der Franzose Luc Montagnier identifizieren das Virus, das die Krankheit auslöst. Erst nach langen Diskussionen einigt man sich später auf HIV (Human Immunodeficiency Virus) als Abkürzung für das menschliche Immunschwächevirus. In Berlin wird die erste Aids-Hilfe gegründet.
1984 Der erste HIV-Antikörpertest wird vorgestellt. Im deutschen Bundestag wird ernsthaft darüber diskutiert, ob man alle HiV Infizierten in Quarantäne sperrt. Dafür machte sich die CDU/CSU stark.
1985 In Atlanta findet die erste Welt-Aids-Konferenz statt. In Deutschland dürfen ab Herbst keine Blutpräparate mehr auf dem Markt gebracht werden, die nicht auf den HI-Virus getestet wurden. Über 2.300 Menschen - darunter mehr als 1.800 Bluter - hatten sich zuvor infiziert. Im Oktober stirbt als erster Prominenter der US-Schauspieler Rock Hudson an den Folgen der Immunschwäche. Durch seinen Tod wird die breite Öffentlichkeit auf Aids aufmerksam. Die erste Informationsbroschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema Aids erscheint. Sie wird in einer Postwurfsendung an alle bundesdeutschen Haushalte geschickt.
In Atlanta/USA findet die erste internationale Aids-Konferenz statt.
1986 Aus Afrika werden die ersten Aids-Fälle gemeldet.
1987 Das erste Aids-Medikament (AZT) bekommt seine Zulassung. Das Therapeutikum kann den Verlauf der Krankheit verlangsamen. Es kostete damals noch 10.000 US Dollar (Jahresbedarf). Die ACT UP Bewegung in den USA entstand. Der Name ACT UP ist eine Abkürzung für AIDS Coalition To Unleash Power, bedeutet etwa "sich auflehnen". Die Organisation, ist inzwischen weltweit tätig. Der Quilt (Ursprung San Farnsisco) wurde zum Denkmal in Form einer riesigen Steppdecke für die an AIDS verstorbenen der Welt vorgestellt. Das "Sofortprogramm der Bundesregierung zur Bekämpfung von Aids" und die Kampagne "Gib Aids keine Chance" der BZgA starten. Die Aids-Telefonberatung der BZgA beginnt ihre Arbeit.
Die Deutsche AIDS-Stiftung "Positiv leben", die Nationale Aids Stiftung und der Nationale Aids-Beirat der Bundesregierung werden ins Leben gerufen.
1988 Die WHO führt den 1. Dezember als Welt-Aids-Tag ein
1990 Ein trauriges Jahr für mich, mein Mann verstarb an Aids.
1991 Die «Rote Schleife» wird internationales Symbol für den Kampf gegen Aids. 
1992 Am 24 November 1992, starb Freddie Mercury (Sänger der Gruppe "Queen) einen Tag nachdem er sich zu seiner Infektion bekannte, an Aids. Auf Grund der US-Einreisebestimmungen wird die Aids-Konferenz von Boston nach Amsterdam verlegt.
1993 Die ersten mach's mit-Großplakate der BZgA mit Kondomwerbung erregen Aufmerksamkeit. Die Plakatflächen stellt der Fachverband Außenwerbung kostenlos zur Verfügung.
1995 So genannte Protease-Hemmer kommen als neues Aids-Medikament auf den Markt.
1996 In den USA wird der erste nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer zugelassen. Die Vereinten Nationen gründen UNAIDS - eine Unterorganisation der UN im Kampf gegen Aids. Die Deutsche AIDS-Stiftung und die Nationale AIDS-Stiftung schließen sich zur Deutschen AIDS-Stiftung zusammen. Die antiretrovirale Kombinationstherapie löst auf dem Welt-Aids-Kongress in Vancouver große Euphorie aus.
1998 Massive Nebenwirkungen und Resistenzbildungen bei den neuen HiV-Therapien werden bekannt.
1999 Ein internationales Forscherteam findet Belege dafür, dass das HI-1-Virus von einer Schimpansen-Unterart abstammt, die nur im westlichen Zentralafrika vorkommt.
2000 Die BZgA organisiert das erste Treffen der "European Public Aids Communication". Teilnehmer sind die Verantwortlichen für die nationale Aids-Prävention in west-, mittel- und osteuropäischen Ländern.
2002 Fachleute registrieren in Deutschland - wie zuvor schon in anderen Industrieländern - eine Steigerung der HiV-Neudiagnosen.
2003 Der erste Fusionshemmer kommt als vierte Klasse von Aids-Medikamenten in den USA auf den Markt. Im April dieses Jahres würde ich Positiv getestet!!!
2004 Die WHO startet die Initiative 3 by 5. Danach sollen 2005 drei Millionen Infizierte mit Medikamenten versorgt werden.
2005 Nach Angaben der UNAIDS sind über 40 Millionen Menschen auf der Welt mit dem HI-Virus infiziert - ein neuer Höchststand. Das Robert-Koch-Institut schätzte die Neuinfizierung in Deutschland auf rund 2.600 Menschen. In Deutschland leben insgesamt 49.000 Infizierte. Der dramatische Anstieg der HiV-Zahlen in Osteuropa und Asien, verstärkte Migration und Mobilität lassen Konsequenzen für die HiV-Entwicklung in Deutschland und ganz Europa deutlich werden. Anfang 2005 beginn meiner HIV Therapie!!
2006 Weltweit gibt es 40 Millionen HIV-Infizierte. In Deutschland sind etwa 49 000 Menschen mit HIV infiziert. Die BZgA startet eine neue Kommunikationsoffensive, die durch die finanzielle Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen wesentlich verstärkt werden konnte. 

 

So und hier noch ein paar interessante Infos

Der erste Bericht über die tödliche Seuche war eher unscheinbar: Vor 25 Jahren, am 5. Juni 1981, beschrieb die US-Gesundheitsbehörde CDC in Atlanta in seinem wöchentlichen Bulletin ein bis dahin unbekanntes Leiden. Fünf homosexuelle Männer aus dem Raum Los Angeles waren an einer rätselhaften Immunschwäche erkrankt: Aids. Seit diesem Tag sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 25 Millionen Menschen an dem «Acquired Immune Deficiency Syndrome» gestorben. Rund 40 Millionen sind heute mit dem Erreger HIV infiziert. Aids (AquiredImmune DeficiencySyndrom) das heißt erwobenes Immundefekt Syndrom, ist das letzte Stadium einer Chronischen Infektion mit dem HIV Virus,  das zu häufigen Infektionskrankheiten und Tumoren führt, bis zum Ausbruch können u. U. Jahre bis Jahrzehnte vergehen. Das Hi-Virus sucht sich gerade die Zellen aus, die für unsere Abwehr besonders wichtig sind. Dort programmiert es den Zellkern der Wirtszelle so, um nur noch neue Viren zu produzieren, bis das der Zellkern abstirbt. Die neu gebildeten Viren befallen dann neue Abwehrzellen. Dadurch wird unser Immunsystem nach und nach geschwächt, so das eindringende Krankheitskeime sich rasch vermehren. Dann kommt es zum völligem Zusammenbruch unserer Immunabwehr, opportunistischen Krankheiten, wie bestimmte Krebsarten, können sich ungehindert entwickeln und verbreiten. Dies führt nach kurzer Zeit zum völligen Versagen der Immunabwehr und schließlich zum Tode des Patienten. Hat man sich angesteckt, so kann die Inkubationszeit von einer Woche bis drei Wochen liegen. Die ersten unspezifischen Anzeichen, bei einigen Patienten, sind grippeähnliche Erkrankungen, Hautausschlag, Halsschmerzen, Lymphknotenschwellungen, Fieber, Muskel und Gelenkschmerzen, Durchfall, Erbrechen und Kopfschmerzen. Danach kann ein jahrelanges relativ stabiles, beschwerdefreies Stadium folgen, wobei sich die Viren vermehren und sich im Blut Antikörper nachweisen lassen. Der Infizierte kann in dieser Zeit das HIV Virus an andere weitergeben. Erste Anzeichen, das die Abwehr des Infizierten bereits drastisch gesunken ist, sind vermehrte Pilzinfektionen, Durchfälle, Gewichtsverlust, geschwollene Lymphknoten und Fieber. Spätestens dann, sollte man eine antiviralen Therapie beginnen! Das Krankheitsbild AIDS ist das letzte Stadium der Infektion. Unter anderem können folgende Erkrankungen die auch von opportunistischen Erregern verursacht werden, auftreten:
1 ausgedehnter Befall von Pilzen im Mund Speiseröhre, Magen, Luftröhre, Blut usw.
2 schwere Formen der Lungenentzündung, die schwierig zu behandeln sind (z.B. Pneumocystis)
3 Tuberkulose
4 Infektionen mit dem Herpes und/oder dem Cytomegalievirus
5 Bedrohliche Durchfallerkrankungen
6 Übermäßig starker Gewichtsverlust / Fettumerteilungsstörungen
7 Einige Krebsformen
8 Infektionen mit dem Toxoplasmose Erregen
9 Erkrankungen der Nervensystems wie z.B. Meningitis
10 Herzerhrankungen

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Ernährungsgewohnheiten
Empfohlen wird, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen. Mehr als bei den sogenannten Gesunden Menschen, ist es bei uns HIV/AIDS Patienten überaus wichtig sich gesund, fettarm, vitaminreich mit Gemüse, Obst, und vielen Ballaststoffen zu ernähren. Appetitlosigkeit und vorzeitiges Sättigungsgefühl sowie Übelkeit und Erbrechen können bei der HIV Infektion als Folge von der medikamentösen Behandlung auftreten, auch das Virus als solches kann die gleichen Beschwerden verursachen. Lass dich nicht dadurch deprimieren, jetzt heißt es, raus aus dem Teufelskreis. Versuche es mit häufigeren, kleineren Mahlzeiten, überfordere dich nicht mit riesigen Portionen, dekoriere deine Mahlzeiten mit farbigen Akzenten wie z.B. Petersilie, Tomaten, Möhren usw.. Die Augen essen mit. Essen in Gesellschaft ist unwahrscheinlich appetitfördernd und hat mir schon oft geholfen. Starke Essensgerüche, lange vor den Mahlzeiten solltest du vermeiden, beim kochen lüften, lasse keine Angst vor dem Essen aufkommen! Versuch es mit einem kleinen Aperitif in Form eines alkoholischen Getränks, dieses regt die Magentätigkeit an. Doch sei vorsichtig, spreche mit deinem Arzt darüber, wegen den Wechselwirkungen mit allen Medikamenten.
Drogen
Nikotin, Alkohol, weiteren Drogen und Stress  wirken sich Immunsuppressiv auf das Abwehrsystem aus. Heroin und Kokain, und andere Mode-Drogen haben die gleiche Negative Wirkung. Methadon, das als Substitution an Drogenabhängige verabreicht wird, kann eine Infektion mit dem HIV Virus fördern. Unbedingt engmaschige Kontrolluntersuchungen vornehmen lassen um Veränderungen der Viruslast und CD4 Zellzahl zu erkennen!
Positive Einstellung
Die mentale Einstellung zur Krankheit ist überaus wichtig. Studien haben gezeigt, das Lebensbejahende, positiv zum Leben eingestellte   Patienten hilfreicher und unterstützender bei der Bekämpfung des HiV Virus sind. Das ist, und hier spreche ich aus eigener Erfahrung, mit Sicherheit nicht immer einfach, aber unumgänglich
Sport und HIV
Sport mit HIV/AIDS ist durchaus anzuraten und wichtig, nur bitte, überfordere und verausgabe dich nicht, dein Körper hat viel zu tun mit der Abwehr von den verschiedensten Krankheitskeimen. Was nicht mehr geht, geht nicht mehr, finde dich damit ab überfordere dein System nicht.
Depressionen
Wir tauschen im Verlauf unseres Lebens Unwissenheit gegen innere Wahrnehmung und uralte Weisheit. Es scheint zwar übertrieben, die schmerzlichen Lebenserfahrungen unserer Weiterentwicklung zu zuschreiben, aber woher kommen sonst die großen und kleinen Ängste des  täglichem Lebens, wenn nicht vom Zustand der Unwissenheit, in dem unser Geist sich befindet?
Keine Altersgruppe ist immun gegen dieses Problem. In seinem weiteren Verlauf können sich ernsthafte Konsequenzen ergeben, die bis zu Selbstmordabsichten oder Selbsttötung reichen. Warum entstehen Gedanken an Selbstmord? Der Grund ist meiner Meinung, das das Ego-Selbst die Menschen zu Gefangenen ihrer Gewohnheiten, Hoffnungen, Ambitionen und Ängste gemacht hat. Sie sind Gefangene ihrer Vorurteile, Begierden, Neigungen und Hoffnungen. Der Mensch strebt, arbeitet und plant innerhalb dieser engen Grenzen, um Glück, Freiheit und Sicherheit zu erlangen. Doch das alles entzieht sich ihm, weil die Gitter seines Gefängnisses die Anordnung des Ego-Selbst sind, mit der er sich fälschlicherweise identifiziert. Das große Problem eines an Depression erkrankten Menschen ist, das der  emotionale Schmerz der Depression manchmal so intensiv werden kann, das ein echter psychiatrischer Notfall entsteht, bei diesen Patienten ist das Selbstmordrisiko besonders hoch. Bei der Seelischen Depression gibt es eine große Hoffnungslosigkeit, die der Betroffene für einen Dauerzustand hält. Er ist überzeugt, das sich das Leben von Grund auf verändert hat und nie wieder so wie vorher sein wird. Sein Verhalten ist im allgemeinen introvertiert, oft unterbrochen von Anfällen mit Beschimpfungen und Aggression. Äußerlich wahrnehmbare Anzeichen sind reduziertes Interesse am Essen und den dadurch entstandenen Gewichtsverlust, Schlafstörungen vollkommendes Desinteresse an Beruf und Gesellschaftlichem Lebens, an Zukunftsplänen und Verlust des Selbstwertgefühls. Oft zieht sich der Betroffene ganz zurück und verschläft den größten Teil seiner Zeit. Ein weiteres Problem, dem sich der Seelisch Kranke Patient gegenübersieht, ist die unbegründete Angst, die ihn periodisch überkommt. Diese Angst wirkt nicht nur völlig demoralisierend auf ihn, sondern trägt auch sehr zur Selbstmordgefahr bei. Sie entsteht, einfach gesagt, durch die Unfähigkeit, zu begreifen was mit ihm geschieht. Angst, die Emotion, die unsere Phantasie am stärksten beschäftigt, läßt den Gedanken an drohenden Wahnsinn, an Besessenheit vom Bösen und/oder an Gehirnschäden entstehen. Depressionen schränken die Lebensqualität erheblich ein, erscheinen als unerträglich, was bei ca. 11.000 Menschen (diese Zahl bezieht sich nicht nur auf HIV bedingte Suizide) alleine in Deutschland, zu Selbstmord im letzten Jahr geführt hat. Menschen mit HIV stehen unter einer besonderen psychischen Belastung weil, sie schneller in eine Krisensituation geraten und daher anfälliger für eine Depression sind. Die  Auslöser können verschiedene Ursachen haben, wie z.B.: Plötzliche Krankheitsschübe, Verschlechterung der Laborwerte, Tod von Angehörigen und Freunden, Positiver AIDS Test, nicht mehr arbeitsfähig sein.
Behandlung von Depressionen
Stellst du, oder dein Umfeld fest, das du dich in dieser Hinsicht änderst, solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen von Neurologen, Psychiatern oder Psychotherapeuten. Depressionen lassen sich auch mit Medikamenten behandeln, die in die Signalübertragung im Gehirn eingreifen, die stimmungsaufhellende Wirkung setzt aber erst ein nach 10 bis 21 Tagen. Die Behandlung dauert in der Regel einige Monate. Die Nebenwirkungen können Übelkeit, Schlafstörungen, Mundtrockenheit usw. hervorrufen. Vor der Medikation mit Antidepressiva, sollten etwaige Wechselwirkungen mit deiner antiviralen Therapie abgewogen werden. Auf keinen Fall solltest du Hypericinhaltige (Johanniskraut) stimmungsaufhellende Naturpräparate einnehmen, die sich mit der antiviralen Therapie nicht vertragen. Wenn herkömmliche Therapien nicht anschlagen, solltest du deinen Arzt einmal auf die relativ neue aber vielversprechende EKT (elektro-krampf-therapie) ansprechen. Der Behandlungserfolg mit EKT soll bei 50-65% liegen. Erstmals in Deutschland behandeln Bonner Uni Ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie einige schwerere Depressionen mit der Stimulation des Vagusnerves. Der Vagusnerv ist Teil des vegetativen Nervensystems, das unter anderem auch Herzfrequenz und Blutdruck steuert. Bei dieser Behandlung wird der Nerv in regelmäßigen Abständen über Elektroden gereizt. Zuvor wird dem Patienten ein Taschenuhr großer Schrittmacher implantiert, von dem eine Leitung zum Vagusnerv im Halsbereich gelegt wird. Die Impulse werden über den Nerv ins Gehirn geleitet und beeinflussen dort die Aktivität von Hirnarealen, die an einer Entstehung von Depressionen beteiligt sind. Dieses Verfahren gilt als risikoarm und gut verträglich.
Hintergrundinformationen zu Depressionen
 
In Deutschland leiden aktuell vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Nur ein Drittel der Betroffenen sucht medizinische Hilfe, nur 10% von ihnen erhalten eine ausreichende Behandlung! Unbehandelte Depressionen sind eine der Hauptursachen von Sueziden: 15% der Patienten, die an einer Depression erkrankt sind, nehmen sich das Leben. 40% Selbstmorde werden von Menschen über 60 Jahre verübt. Die Mehrzahl davon sind Männer.Die Broschüre "Depression-ein Ratgeber" kostet 3 Euro und kann bestellt werden beim Forum für seelische Gesundheit, Untere Zahlbacher Straße8, 55131 Mainz, www.kompetenznetz-depression.de
Der Schmerz
Die häufigsten Beschwerden von Menschen mit HiV oder Aids sind Schmerzen, die jedoch nicht direkt mit dem Virus in Verbindung zu bringen sind, sondern sie werden verursacht durch Folgeerkrankungen und durch unerwünschte Nebenwirkungen der antiviralen Therapie. Schmerzen haben eine überaus wichtige Funktion, sie geben Hinweis auf Art und Ort der Erkrankung. Jedoch, hält der Schmerzzustand längere Zeit an, wird ignoriert und nichtbehandelt, so kann sich der Schmerz in unser Schmerzgedächniss einprägen, wird chronisch und folglich schwieriger zu behandeln.
Schmerzbehandlung
Cannabisprodukte werden seit einiger Zeit auch in Deutschland unter dem Namen Marinol und Dronabinol u.ä. verabreicht, das gegen Schmerzen, Kachexie, musculäre Krämpfe, Spastiken und unter Umständen gegen  Depressionen verabreicht wird. Diese erhält man natürlich nur auf Rezept, sie werden in Form von Hartgelatinekapseln zum Einnehmen oder alkoholischen Lösungen zur Inhalation verabreicht. Die Methode der Inhalation hat den Vorteil, das die Wirkung schneller einsetzt und somit die Dosis reduziert werden kann. Die angenehme Nebenwirkung von cannabisbasierenden Medikamenten ist der sich einstellende Appetit, der bei vielen HIV Patienten sehr eingeschränkt ist. Gleiches wendet man seit einiger Zeit auch in der Krebsbehandlung an. Zur weiteren  Schmerzbehandlung werden zunehmend auch Opiate,  Morphine in Form von Tabletten, Tropfen, Pflastern oder bei sehr starken Schmerzen, als Depot angewendet. Auch Antieepileptika können bei bestimmten Schmerzzuständen eingesetzt werden. Hier noch einige anästhetisch wirkende Mittel zum äußerlichem Auftragen, aber Achtung, einige dieser Mittel können Hautirritationen verursachen:
Diclofenac Voltaren  entzündungshemmend schmerzlindernd Caspsaicin Wirkstoff der Chili - Pfefferschote zur Schmerzbetäubung
Lidocaion z.B. Xylocain  Creme zur  Schmerzbetäubung Aspirin Gel / Basiscreme wirkt schmerzlindernd 
Alternative Schmerzbehandlung
Ich habe mit der Elektrostimulation, genannt TEENS, sehr gute, lindernde Ergebnisse erzielt und konnte die Menge der einzunehmenden Schmerzmittel, nach Rücksprache mit meinem Arzt etwas reduzieren. Darüber hinaus bietet die homöopathische Medizin weitere Behandlungsmöglichkeiten, auch die Akupunktur ist eine weitere Alternative, Linderung von Schmerzen zu erzielen. Bei der Behandlung mit einem Elektrostimulationsgerät, welches auch bei einer Diabetischen Polyneuropathie eingesetzt wird,  tritt eine Schmerzlinderung ein. Die Durchblutung bessert sich. Durchblutungsstörungen werden zunehmend für die Entstehung der Polyneuropathie verantwortlich gemacht und viele HiV Positive und bereits an Aids erkrankte leiden an dieser sehr schmerzhaften Nebenwirkung einiger antiviralen Aids Medikamenten und den Folgen der HiV Infektion. Meine Erfahrungen mit dem TEENS Gerät sind durchaus positiv, es ermöglichte mir eine Reduzierung der einzunehmenden Schmerzmittel. Teens ist Nebenwirkungsfrei, easy anzuwenden und wird noch von den Krankenkassen bezahlt (wahrscheinlich nur noch bis zum 1.1.04)Der Kaufpreis liegt bei ca. 30 Euro. Ich kann die Anwendung nur empfehlen.
Wenn die Leiden uns von unseren Freunden ablenken, lenken uns nicht unsere Freunde von unseren Leiden ab? Der geringste Gegenstand der auf unsere Sinne wirkt, vermag uns die verzehrenden Gedanken an den Ehrgeiz zu nehmen. Man müsste die Menschen von dem Glück überzeugen, das sie nicht kennen, selbst wenn sie es genießen. Diejenigen, die auf Grund ihrer Lage keine notwendige Beschäftigung haben, sollten versuchen sich welche zu verschaffen. Die Passendste, für gebildete Leute, die Lektuere, nimmt uns einige Stunden, die uns in der Leere des Tages unerträglich wären und kann die erfüllten Stunden zu köstlichen gestaltenCh.Montesquieu 
Mundhygiene
Bei Abwehrgeschwächten Personen wird empfohlen, mit einem Spiegel regelmäßig die Mundhöhle auf Veränderungen zu überprüfen. Dabei steckt man seine Zunge heraus, bewegt sie von links nach rechts, oben und nach unten. Zeigen sich weiße, nicht abwischbare Erhebungen so spricht man von der Oralen Haarleukophatie, die allerdings relativ harmlos sind. Problematischer  ist weißer, abwischbarer Belag, der auf eine Pilzerkrankung hinweist (Candidiasis). Diese muss unbedingt vom Arzt behandelt werden. Auch das Zahnfleisch kann durch Bakterien befallen werden, man nennt diese Nekrotisierender Ginivitis/Paradontitis (ANUNG). Die Entzündung des Zahnfleisches macht sich durch Rückgang des selbigen, Mundgeruch und u.Umständen durch Schmerzen bemerkbar. Auch in diesem Fall ist ein Arztbesuch unbedingt anzuraten! Viruserkrankungen wie Herpes und das Humane Pappilomvirus (Condylome) treten auch im Mundraum/Genitalien auf. Sie machen sich durch bläschen/warzenförmige, meist schmerzlose Veränderung bemerkbar. Sie breiten sich rasch im Mund/Genitalien aus. Um größere Beschwerden zu vermeiden, den Arzt schnellstens aufsuchen.
Bekämpfung von Soor (Candida) Pilzen
Bei Immungeschwächten Menschen und nicht nur bei Aids Kranken, treten sehr häufig Pilze im Mund, Rachen, Genitalien, Blut, Urin und im Magen auf. Dagegen stehen einige antimykotische Medikamente zu Verfügung. Bei leichtem Soorbefall im Mund/Rachenraum hat sich bei mir Moronalsuspension erfolgreich gezeigt. Bei schwererem Soorbefall werden Difflucan, Nizoral, Sempera oder Nystatin eingesetzt. Difflucan wird in Kapseln und bei sehr starkem Befall als Infusion verabreicht. Alternativ, aber nur bei leichtem Pilzbefall zeigte sich bei mir, das ich mit Teebaumoel eine antimykotische / antibakterielle Wirkung erzielen kann. Teebaumoel benutze ich regelmäßig beim Zähneputzen (ein bis zwei Tropfen auf die Zahnbürste). Es löst bei einigen eine Allergie aus, also vorsichtig, erst testen! Es ist ratsam, auf Süßigkeiten und stärkehaltige Lebensmittel zu verzichten, denn der Candida Pilz ernährt sich von ihnen.  
Zahngesundheit bei HIV
Als HIV Patient solltest du auf deine Mundhygiene besonders achten, denn der Mund ist die Einganspforte für alle möglichen Krankheitserreger. Der regelmäßige Gang, vorgeschlagen wird alle viertel Jahr, zum Zahnarzt, ist unabdinglich. Mindestens zweimal täglich die Zähne putzen und Zahnseide benutzen, um auch die verborgenen Stellen, die die Zahnbürste nicht erreicht, zu reinigen. Darüber hinaus werden spezielle Bürstchen angeboten um die Zahnzwischenräume zu erreichen. Abraten will ich vor zu häufigem Anwenden von antiseptischen Lösungen, wie zum Beispiel Hexaoral, da diese Mittel bei sehr häufiger Anwendung die Mundflora negativ beeinflussen, Verfärbungen hervorrufen können, schädigen und oder gar dauerhaft zerstören können. Achte darauf, keine zu harte Zahnbürste zu benützen, die kann dein Zahnfleisch zusätzlich schädigen, eine mittelharte Zahnbürste wurde mir von meinem Zahnarzt empfohlen. Über die Putztechnik brauche ich wohl nicht viel zu sagen, außer mit kreisender Bewegung ohne zu großen Druck auszuüben die Zähne reinigen. Einmal in der Woche, kurz vor dem zu Bett gehen putze ich mir meine Zähne noch zusätzlich mit ELMEX Gelee zur Kariesprophylaxe, Remineralisierung und zur Stärkung meines Zahnfleisches
Die auf diesen Seiten aufgezählten Ratschläge können, müssen aber nicht für jeden HIV/AIDS Kranken anwendbar sein, sie beruhen auf meinem individuellen Zustand / Erfahrung und sind nur, und das erscheint mir sehr wichtig zu betonen, mit Zustimmung des  behandelnden Arztes anzuwenden.
Warum Vitamine? 
Vitamine zählen zu den Mikronährstoffen. Sie schützen den Körper und sind notwendig für den Stoffwechsel. Von den meisten Vitaminen benötigen wir täglich nur eine geringe Menge (1mg-1/1000 Gramm) bei anderen eine noch geringere Menge. Der Vitaminbedarf von HiV Positiven und Personen mit Aids ist mitunter erhöht. Vitaminpräparate können zusätzlich eingenommen werden um den erhöhten Bedarf decken zu können. Eine angemessene Zufuhr von sämtlichen Vitaminen und Mineralstoffen ist für den Stoffwechsel unabdingbar. Ein zuviel, wie auch zuwenig an Vitaminen kann sich negativ auf das Immunsystem auswirken. Jedes Vitamin (Lebensamine) hat seinen eigenen Wirkungsbereich und ist nicht durch ein andres Vitamin ersetzbar. Vitamine ergänzen sich in ihrer Wirkung. Für den richtigen und ungestörten Ablauf der komplizierten intermediären Stoffwechselprozesse ist das Vorhandensein aller Vitamine (u. Vitalstoffe) nötig! Vitaminpräparate sind kein Ersatz für die richtige Ernährung, denn wir haben heute sichere Erkenntnisse und Beweise, das es unentbehrliche Vitalstoffe gibt, die noch nicht entdeckt bzw. noch nicht isoliert hergestellt werden können.
Wasserlösliche Vitamine Fettlösliche Vitamine
Die Wasserlöslichen Vitamine sind in Lebensmitteln enthalten, die "wäßrig" sind, also in rohem Gemüse und rohem Obst. Die Fettlöslichen Vitamine (A; D; E) sind in fetthaltigen Lebensmitteln enthalten wie in Ölen, Nüssen, Ölfrüchten, naturbelassenen Ölen, Getreidekernen, Butter, Lebertran, Speck, Sahne und in naturbelassener Milch 
Zentrale Bedeutung des Vitamin B Komplexes  
Der Vitamin B Komplex nimmt wegen seiner zentralen Bedeutung für die Stoffwechselvorgänge eine Sonderstellung ein. Obwohl die Benennung von B1 bis B12 reicht, sind jedoch nicht alle Vitamine des B-Komplexes bekannt. Die wichtigsten sind B1, das auch Thiamin oder wegen seiner Bedeutung für das Nervensystem Aneurin heißt, das Vitamin B2 oder Lactoflavin (=Riboflvin), die Pantothensäure, das Nikotinsäureamid (Pellagraschutzstoff) das Biotin, Vitamin B6 (Pyridoxin), Inosit, Vitamin B11 (Folsäure) und Vitamin B12, das als Mittel zur Blutbildung bekannt ist.  Wie  außerordentlich gering die tägliche Menge mancher Vitalstoffe ist, zeigt die benötigte tägliche Dosis von Vitamin B 12: nur 1 millionstel Gramm täglich. Dieses Vitamin B 12 enthält das Element Kobalt, das damit als Spurenelement ebenfalls in unvorstellbar kleinen Mengen notwendig und wirksam ist. Wichtig ist, das die Vitamine (Vita = Leben) empfindlich gegen Hitze und chemische Stoffe sind. Die Hitzeempfindlichkeit der einzelnen Vitamine ist sehr verschieden und wiederum davon abhängig, in welcher Form das einzelne Vitamin vorliegt. So kann z.B. eine saure Lösung von Vitamin B 1 ohne Wirksamkeitsverlust eine Stunde auf 100 Grad erhitzt werden, während es in neutralen oder alkalichen Lösungen durch Hitze leicht zerstört werden. Vitamin A kann bei Ausschluß von Sauerstoff z. B. Hitze von 120 Grad vertragen, während es bei Gegenwart von Sauerstoffüberträgern sofort zerstört wird. Vitamin C ist unter Lichtschutz stabil, zersetzt sich jedoch unter Einwirkung von Feuchtigkeit und Luftsauerstoff; gegenüber Oxydationsmitteln ist es sehr empfindlich.Wegen der verschiedenen Beständigkeit in verschiedenem Millieu werden die einzelnen Vitamine bei der Bearbeitung der Nahrungsmittel durch mechanische Einwirkung, durch Erhitzung, Konservierung, Präparierung auch verschieden stark geschädigt. Auf diese Weise kommt es zu einer Verschiebung des Verhältnisses der Zusammensetztung im ursprünglichen Lebensmittel. Diese Verschiebung des natürlichen Gleichgewichts spielt bei der Entstehung der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten eine ebenso wesentliche Rolle wie der Mangel an einzelnen Vitaminen.
Vitamin A Beta (Carotin)    Fettlöslich     Tagesdosis  bis 3mg
ist enthalten in Lebertran, Leber, Butter, Margarine, gelbe und orange Früchte, Karotten, Spinat, Brokkoli, Grünkohl, im grünen Blattgemüse 
Funktion: Sehvermögen, Haut&Schleimhäute, Immunsystem, Regulation von Zellwachstum
Vitamin B1                          Wasserlöslich    Tagesdosis  bis 50-200mg
ist enthalten in Fleisch , Leber, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln 
Funktion: Kohlenhydratstoffwechsel
Vitamin B2                          Wasserlöslich    Tagesdosis  bis 400mg
ist enthalten in Milch, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier, Kartoffeln, Vollkornprodukte
Funktion: Kohlenhydrat/Eiweißstoffwechsel, Blutbildung
Vitamin B 6                        Wasserlöslich    Tagesdosis  bis  100mg
ist enthalten in Hühner-Schweinefleisch, Fisch, Getreideprodukte, Kartoffeln, Kohl, grüne Bohnen, Linsen, Feldsalat, Bananen, Weizenkeime
Funktion: Eiweißstoffwechsel, Blutbildung
Vitamin B 12                      Wasserlöslich    Tagesdosis  bis 100mg
ist enthalten in Leber, Fleisch, Milch, Eier, Sauerkraut
Funktion: Eiweißstoffwechsel, Blutbildung
Vitamin H (Biotin)             Wasserlöslich    Tagesdosis  bis 30-60ug
ist enthalten in Leber, Niere, Eigelb, Sojabohnen, Nüsse, Haferflocken, Blumenkohl, Champignons, Linsen 
Funktion: Haut&Haare, Fett-Kohlenhydrat-Eiweißstoffwechsel
Vitamin C                           Wasserlöslich    Tagesdosis  bis 1000mg
ist enthalten in schwarze Johannisbeeren, Kiwis, Paprikaschoten, Zitrusfrüchten, grünes Blattgemüse, Kartoffeln
Funktion: Immunsystem, Entgiftung, Abwehr freier Radikale
Vitamin D                            Fettlöslich    Tagesdosis  bis 50ug
ist enthalten in Fisch, Leber, Margarine, Eigelb
Funktion: Knochensubstanz, Kalium-Posphorhaushalt
Vitamin E                             Fettlöslich    Tagesdosis  bis 250mg
ist enthalten in Pflanzenoelen, Butter, Margarine, Eier, Leber, Milch, grünem Gemüse
Funktion: Abwehr freier Radikale
Folsäure                              Wasserlöslich     Tagesdosis  bis 100ug
ist enthalten in Spinat, Kohl, Brokkoli, Fenchel, Vollkornprodukten, Weizenkeime, Nüssen, Leber, Eier, Milch, Milchprodukte
Funktion: Zellteilung
Vitamin K                            Fettlöslich    Tagesdosis  bis 70.80ug
ist enthalten in grünem Gemüse, Milch, Milchprodukte, Fleisch, Eier, Obst, Kartoffeln, Vollkornprodukte
Funktion: Blutgerinnung
Niacin                                  Wasserlöslich    Tagesdosis  bis 35mg
ist enthalten in Fleisch, Fisch, Leber, Milch, Eier, Getreideprodukte
Funktion: Energiegewinnung, Fett-Kohlehydrat-Eiweißstoffwechsel
Mineralien/Spurenelemente
Als Spurenelemente werden Mineralstoffe zusammengefasst, die nur in winzigen Mengen benötigt werden. Der Tagesbedarf der meisten bewegt sich in einer Größenordnung  von etwa 1 millionstel Gramm und weniger. Trotzdem sind sie zur Aufrechterhaltung des Lebens unentbehrlich. Das Fehlen eines nicht austauschbaren notwendigen Spurenelements führt nach geraumer Zeit zum Tode, während lang anhaltender Mangel zur Erkrankung der Zellsysteme führt.
Kalcium  
ist enthalten in Milch, Milchprodukte, grünes Gemüse, Mineralwässern
Funktion: Aufbau von Knochen und Zähnen, wichtig für die Blutgerinnung, für Muskeln, Nerven, allgemeiner Stoffwechsel
Chrom
ist enthalten in Fleischprodukten, Bierhefe, Käse, Vollkornprodukte
Funktion: fördert den Zuckerstoffwechsel
Eisen 
ist enthalten in Leber, Fleisch, Fleischwaren, Vollkornprodukte, Spinat, Mangold, Schwarzwurzel, Kohl enthalten ( Eisen wird besser aufgenommen wenn es gemeinsam mit Vitamin C verzehrt wird)
Funktion: Sauerstoffbildung, Bestandteil vieler Enzyme
Flurid 
ist enthalten in bestimmten Teesorten, Getreideprodukte, Fleisch, Leber, mit Gräten verzehrter Fisch
Funktion: notwendig für Zähne und Knochenaufbau
Jod 
ist enthalten in Seefisch, Milch, Eier, jodiertes Speisesalz und damit hergestellten Lebensmitteln enthalten
Funktion: Schilddrüse, Wachstum der Knochen
Kalium 
ist enthalten in ist in Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Spinat, Champignons
Funktion:  reguliert den Wasserhaushalt und Gewebespannung, wichtig für die Erregbarkeit der Zellen und das Nervensystem
Kupfer 
ist enthalten in 
Funktion:
Magnesium   
ist enthalten in  Getreideprodukte, Milch, Milchprodukte, Fleisch, Hülsenfrüchte, Mangnesiumhaltigem Mineralwasser
Funktion: wichtig und notwendig für Zellen, Muskeln, Nerven, Herz
Mangnan 
ist enthalten in  Tee, Vollkornprodukte, Walnüsse, Sojabohnen enthalten
Funktion: Aktivator verschiedener Enzymsysteme, erforderlich für den Knochenaufbau.
Molybdän 
ist enthalten in  Innereien, Milchprodukte, Getreide
Funktion: ein sehr wichtiger Aktivator von Enzymen des Kohlenhydrat und Fettstoffwechsel
Natrium und Chlorid (Kochsalz)  
ist enthalten in  Wurst, Käse, Würzmittel, Brot Salzgebäck
Funktion: unterstützt viele Abläufe im Körper
Posphor  
ist enthalten in  Brot, Milch, Eier Kartoffel
Funktion: unterstützt viele Abläufe im Körper
Selen  
ist enthalten in  Leber, Muskelfleisch, Hülsenfrüchte, Getreideprodukte
Funktion: Zellschutz
Zink 
ist enthalten in  Fleisch, Fisch, Schalentiere, Eier, Milch, Milchprodukte, Vollkornprodukte enthalten
Funktion: ist beteiligt an jeder Stoffwechselreaktion- vom Wachstumsprozess bis zur Heilung von Wunden
Die ungesättigten Fettsäuren, hauptsächlich die Linolsäure (früher Vitamin F genannt) , die Archidonsäure wie die Eicosadiensäure sind für den Menschen unentbehrlich. Daraus, das die Bedeutung der mehrfach ungesättigten Fettsäuren erkannt und mit Recht auch betont wurde, darf aber nicht der Schluß gezogen werden, daß alle Fette, die wenig oder gar keine ungesättigten Fettsäuren enthalten, wertlos oder gar schädlich seien. Dieser Fehlschluß führte zu der Vorstellung, das Milchfett, das heißt die Butter, zur Fettversorgung der Menschheit geliefert hat, nun plötzlich ein schädliches Lebensmittel geworden sein soll, weil sie nicht so viele ungesättigten Fettsäuren enthalte wie manche pflanzlichen Öle. Für die Verhütung des Herzinfarktes spielt die Zufuhr naturbelassener Fette zwar eine gewisse Rolle, ist aber keineswegs ausschlaggebend.
Aromastoffe
Auch die Aromastoffe gehören zu den Vitalstoffen. Sie sind es, die den einzelnen Speisen ihren besonderen und einmaligen Geschack geben. Sie werden deshalb auch als Geschmacksstoffe bezeichnet. Bisher hat sich die wissenschaftliche Ernährungsforschung noch wenig um diese Stoffgruppe gekümmert, so das nicht viel Exaktes über sie bekannt ist. Wie bedeutungsvoll die Aromastoffe aber in der täglichen Nahrung sind, geht schon einfach daraus hervor, daß sie zur Erhaltung des Appetits notwendig sind.
Faserstoffe (Ballststoffe)
Faserstoffe (i.Volksmund gen.Ballaststoffe) sind unverdauliche Bestandteile der pflanzlichen Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Getreide). Die wichtigsten Ballaststoffe sind Zellulose, Heimzellulose, Pektin und Liguin. Moderne Ernährungswissenschftler räumen ihnen neben anderen essentiellen Nährstoffen einen sehr hohen Stellenwert ein. Viele Zivilisationskrankheiten (Chronische Verstopfung, Stoffwechsel-Gefäßkrankheiten, Herzinfarkt, Darmkrebs) stehen nachweislich in engem Zusammenhang mit Ballaststoffmangel in der Ernährung. Durch denaturierte Nahrung nimmt der moderne Mensch viel wenig Ballaststoffe zu sich. Dabei sind sie für die Ernährung extrem wichtig. Sie regen die Verdauungstätigkeit an, bindenSchad und Fäulnisstoffe, begünstigen eine harmonische Darmbakterienflora, senken den Cholesterinspiegel, verhüten Gallensteine, entschlacken das Bindegewebe und vermeiden dadurch schädliche Ablagerungen in den Gefässen. Mindestens 10-30% der Nahrung sollte aus ballaststoffreicher Rohkost bestehen. Nahrungsmittel wie Brot und Gebäck aus Auszugsmehl enthalten keine Ballaststoffe. Zucker, Fleisch, Fisch Käse, Wurst, Eier sind ohne Ballaststoffe. Reich an Ballaststoffen sind Lebensmittel wie Vollgetreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst und Nüsse.
Enzyme/Fermente
Bei den Enzymen (Fermenten) handelt es sich um die wichtige Gruppe der Vitalstoffe. Es geht keine chemische Reaktion im organischen Bereich vor sich, ohne daß sie von ihnen eingeleitet, gesteuert und ermöglicht wird. Jedes Ferment hat seine spezifische Wirkung und Aufgabe und ist  imstande, eine ganz bestimmte chemische Umwandlung zu ermöglichen, so daß im inneren Stoffwechsel für jede chemische Reaktion ein spezifisches Ferment nötig ist. Man könnte die Rolle des Ferments mit einem Schlüssel vergleichen, der imstande ist, nur ein bestimmtes Schloß zu öffnen. Viele Fermente wirken wie Katalysatoren, worunter man Stoffe versteht, welche einer chemischen Reaktion eine merkliche Geschwindigkeit erteilen, ohne sich anscheinend selbst an der Reaktion zu beteiligen. Alle Enzyme sind hochkomplizierte Eiweißstoffe (Proteine). Eiweiß ist aber als lebender Stoff gegen Erhitzung sehr empfindlich-bei ca. 43 Grad denaturiert das Eiweiß.
 Leben ist das geregelte Zusammenwirken enzymatischer Vorgänge
Eiweiß / Proteine
Von Ernährungswissenschaftlern wird eine tägliche Dosis von mindestens 0,9g pro Kg Körpergewicht empfohlen. Die durchschnittliche Protein-Aufnahme eines Menschen in der sogenannten Zivilisierten Welt beträgt beträgt ca. 80g. Fleisch und Fleischprodukte gelten als hochwertige Eiweiß-Liferanten. Sie haben bei unserer Ernährung einen Anteil von ca. 38% als Eiweiß-Zufuhr. Doch tierisches Eiweiß (Proteine) haben eine Menge unerwünschte Begleitersubstanzen, die unserem Körper zu schaffen machen können: gesättigte Fettsäuren, Cholesterin, Purine. Schon aus gesundheitlichen Sicht ist es wünschenswert, den Verzehr von tierischem Eiweiß einzuschränken und durch pflanzliches zu ersetzen. Pflanzliches Eiweiß ist im allgemeinen nicht so hochwertig wie tierisches Eiweiß. Der Grund dafür ist der geringe Anteil an lebenswichtigen Aminosäuren, jenen Eiweißbausteinen, die der Organismus nicht selbst herstellen kann, die er aber zum Aufbau körpereigener Substanzen braucht. Pflanzliche Lebensmittel können aber so kombiniert werden, daß sie-auch ohne tierisches Eiweiß-ebenso hochwertig sind wie tierisches Protein. Selbst bei völligem Verzicht auf tierische Lebensmittel muß keine Eiweiß-Unterversorgung befürchtet werden. Auch andere tierische Protein-Lieferanten (Milch, Milchprodukte, Fisch und Eier) tragen zur ausreichender Versorgung des Körpers mit Eiweiß bei. Menschen mit einer HiV Infektion und bereits an Aids erkrankte Patienten haben einen erhöhten Bedarf an Eiweiß/Proteinen.
Lebensmittel, deren Eiweiß sich sehr gut ergänzen sind: Kartoffeln mit Milch/Quark oder Ei. Hülsenfrüchte mit Milch/Getreide/Mais/Ei, Reis/Bohnen/Soja/Mais oder Weizen mit Ei/Soja oder Erdnuss mit Sesam, Bohnen mit Mais
Institutionelle Abkürzungen
ACSAmerican Cancer Society 
(amerikanische Krebsgesellschaft)
APAAmerican Psychiatric Assiation 
(Amerikanischer Verband der Psychater)

AM Ameirican Medical Associantion 

(Americanischer Medizinerverband)

CiCCentral Intelligence Agency 

(Geheimdienst der USA)

FDA Federal Drug Administration 

( Bundesarzneimittelverwaltung der USA)

FBIFederal Bureau of Investigation 

(Bundeskriminalamt  der USA)

IARC International Agency for Reasarch of Cancer

 (Internationale Agentur für Krebsforschung)

NCINational Cancer Institut 

(Nationales Krebsinstitut der USA)

NIAIDNational Institute for Allergy and Infections Diaseases 

( Nationales Institut für Allergien u.Infektionskrankheiten)

NIH  National Institut of Healt 

(Nationales Gesundheitsinstitut)

USPHSUnited States Public Health Service 

(Stattlicher Gesundheitsdienst der USA
 WHO   World Health Oraganisation
(Weltgesundheitsorganisation)

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